Bergtour 2009

Straubinger Haus(26-27.09.2009)

EGGENALM/CHIEMGAUER BERGE.

 

Nicht zu halten waren über vierzig Wanderbegeisterte des Frankenwaldvereins Seibelsdorf am 26/27. September, um in die Chiemgauer Alpen zu reisen. Schon früh am Morgen ging es los. Eilig wurde der wichtige Proviant im Bus verstaut, bei dem natürlich der frische Leberkäs nicht fehlen durfte.

Das Wetter während der Anreise noch dunstig und kühl, zeigte sich am Ausgangspunkt in Blindau (695m, Gemeinde Reit im Winkl) warm und sonnig. Nun ging es Richtung Hindenburghütte (1180m) hauptsächlich auf angenehmen, jedoch stetig ansteigenden Waldwegen und es dauerte nicht lange, bis die ersten Schweißperlen flossen. Nach kurzer Hüttenrast durchquerten wir das Gebiet der Hemmersuppenalm, die mit ihren Mooren, Nass- und Buckelwiesen und ihrem typischen Almcharakter zu den reizvollsten Bereichen des Gemeindegebiets gehört.

Auf schmalen steinigen Wegen kamen wir auf österreichisches Gebiet und nach ca. dreieinhalb Stunden zur Straubinger Hütte (1551m), eine renovierte, gut ausgestattete Hütte. Nach einer Stärkung und dem Bezug der Lager machten sich gut die Hälfte der Wanderer auf, um den Hausberg, das Fellhorn (1765m) zu besteigen.Der Weg beginnt gemächlich, wer aber geglaubt hat nur auf harmlosen Grasbuckeln zu wandern, täuschte sich. 

Am Gipfel zeigt sich ein tiefer Absturz in das Tal von Waidring. Überwältigend der Panoramablick, hervorzuheben östlich die Steinplatte und im Hintergrund die Berge um Berchtesgaden, die Loferer Steinberge, westlich der Wilde Kaiser daneben der Zahme und das Unterberger Horn. Besonders  die westlichen Gebirgsgrate boten mit ihren schattigen Ostseiten eine scherenschnittartige Silhouette und das Wolkenmeer in den tief eingeschnittenen Täler tat ein Übriges. Tief beeindruckt gingen wir zurück zur Hütte und nach einem schmackhaften Essen begann ein gemütlicher, mit Schifferklaviermusik untermalter Hüttenabend. Dieser wurde nur einmal jäh durch einen Feueralarm unterbrochen, jedoch konnte die Ursache und der reuige Sünder schnell lokalisiert werden.

Nach einem reichlichen Frühstück begann ein kräftezehrender langer Abstieg Richtung Klausenbergalm. Vorsicht war geboten, der schmale und felsig verwurzelte Pfad war zum Teil steil und rutschig. Lange begleitete uns der Blick auf den von der Morgensonne beschienenen Wilden Kaiser mit seiner markanten mittigen Einkerbung, der Elmauer Halt, dessen bekanntesten  Klettersteig, der bei manchen von uns Erinnerungen hervorrief. Nach gut drei Stunden kamen wir wieder am Parkplatz Blindau an.

Der Ausflug wurde mit einer Einkehr in Denkendorf abgerundet. Bei dieser Gelegenheit bedankte sich Vereinsobmann Karl Schoger bei Wanderwart Kalle Mertel für die reibungslose Organisation.

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