Bergtour 2004

Bad Kissinger Hütte (02-03.10.2004)

TANNHEIMER TAL.

 

Die Bad Kissinger Hütte war Anfang Oktober 2004 das Ziel von 31 Bergwanderern des Frankenwaldvereins Seibelsdorf.

Am Samstag Morgen ging es mit dem Bus Richtung Österreich ins Tannheimer Tal. Unterwegs wurde eine Frühstückspause mit dem obligatorischen "warmen Leberkäs" eingelegt. Auf dem Parkplatz von Enge angekommen wurden die Rucksäcke aufgeschnallt, und los ging es. Bei herrlichem Wanderwetter führte uns unser zweistündiger Aufstieg zur 1788 m hoch gelegenen Bad Kissinger Hütte. Nach der Ankunft nutzten einige den herrlichen Sonnenschein für ein Sonnenbad auf der Terrasse der Hütte.

Danach wurde der 1989 m hohe Aggenstein von 24 Wanderern in Angriff genommen. Dessen letzter Anstieg zum Gipfelkreuz war teilweise mit Ketten gesichert. Leider war die Sicht von Nebel und Wolken versperrt.

Nach der Rückkehr vom Gipfel wurde in der Bad Kissinger Hütte zu Abend gegessen. Während des feuchtfröhlichen Hüttenabends konnten viele Kontakte zu anderen Bergwanderern geknüpft werden. Für viele wurde das späte Aufsuchen der Nachtlager allerdings ein Abenteuer, da ab 22 Uhr der für die Stromversorgung zuständige Generator abgeschaltet wurde, und so mancher seine Schlafstelle in der Dunkelheit finden musste.

Frisch gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet gingen wir am nächsten Morgen auf dem Gräner Höhenweg an der Seben-Alm vorbei zu unserem nächsten Ziel, der Sonnenalm auf dem 1818 m hoch gelegenen Füssener Jöchle. Bevor wir talabwärts auf der Route 413 unseren letzten Ausgangspunkt, dem 1305 m hochgelegenen Gasthaus Adlerhorst ansteuerten, wurde nochmals eine kleine Wegzehrung eingenommen.

 

Aufgeweicht durch den Regen war es für manche eine echte Herausforderung sich durch den Morast zu kämpfen. Als das Ziel endlich erreicht war, erwartete uns eine  überfüllte Gaststätte. So war die Freude groß, dass jeder einen Sitzplatz und reichlich zu Essen bekam. Wegen des Hochbetriebs in der Gaststätte konnten wir auch nur wenige Worte mit dem Wirt wechseln, von dem der Frankenwaldverein seine neue Schneemaus erworben hat.

Danach ging es weiter zum Parklatz Hallersee, dem Ende der Wanderung. Erst dort entdeckte ein Wanderer einen Kürbis in seinem Rucksack, dem ihm offenbar ein  Teilnehmer aus Jux mit eingepackt hatte. Schließlich ging es Richtung Heimat und um halb zehn trafen wir in Seibelsdorf ein.