Bergtour 2012

Watzmannhaus (22-23.09.2012)

BERCHTESGADEN.

 

Am vorletzten Septemberwochenende war es wieder soweit. Der Frankenwaldverein Seibelsdorf machte sich mit über dreißig Wanderern auf ins Berchtesgadener Land zum Watzmannhaus.

Die Vorzeichen standen jedoch schlecht, ein Blick aus dem Fenster am Samstag früh zeigte Regenwetter und machte uns kar, dass der Rucksack für alle Wetterverhältisse gerüstet werden musste. So mancher überlegte es sich bei diesen Verhältnissen aufzustehen, aber nur einer musste von unserem Obmann persönlich überzeugt und abgeholt werden. Mit positiver Einstellung und guter Laune wurde die Fahrt begonnen. Dies zahlte sich aus, kurz vor unserer Ankunft an der Wimbachbrücke (634m) zwischenRamsau und Schönau hörte der Regen auf.

Der Beginn der Tour führte durch die kleine aber feine Wimbachklamm. Auf massiven Stegen ging es in die Schlucht hinein.
Mit Getöse schoss der Wimbach zwischen den überhängenden Klammwänden hindurch und bot ein imposantes Bild. Danach führten steile aber gut begehbare Wege zu unserer Rast auf die Mitterkaseralm (1405m). Gestärkt ging es dann unzählige steinige und verwurzelte Serpentinen zum Watzmannhaus hinauf. Unser Blick wich nicht vom gewaltigen Watzmanngebirge, dem kleinen Watzmann mit seinen drei Kindern und rechts davon die Watzmanngrube mit dem Aufstieg zum Hocheckgipfel.

Nach viereinhalb Stunden hatten wir erschöpft aber dennoch erleichtert unser Ziel das Watzmannhaus (1930m) erreicht. Wir verbrachten einen schönen Hüttenabend. Vor allem der vom Geburtstagskind Norbert spendierte Vogelbeerlikör verlieh unseren Stimmen ungeahnte Qualität.

Am frühen Morgen ging es wieder weiter. Bei herrlichem Wetter eröffnete sich ein Blick Richtung Norden auf das Lattengebirge mit der "Schlafenden Hexe" und ihr gegenüber der "Schlafende Drache" dem Untersberg. Östlich davon stach der Hohe Göll und das Kehlsteinhaus hervor. An der Falzalm teilte sich unsere Gruppe und unser Weg. Ein Teil ging über die Stubenalm in Richtung Schönau der andere mühte sich über den seilgesicherten Falzsteig. Letzterer ließ einen Abstecher an der Archenkanzel (1346m) zu. Einer grandiosen Aussicht von einer fast senkrecht abfallenden Bergwand auf den Königssee, über dem gerade der sich auflösende Frühnebel den Blick auf St. Bartholomä freigab.

Nach einer verdienten Rast auf der Kuhroint Alm (1420m) trafen sich die Gruppen wieder am Parkplatz in Hammerstiel (772m). Nach fast zweieinhalbtausend Höhenmeter mit über acht Stunden Gehzeit fand ein gelungener Ausflug sein Ende.

Vereinsobmann Karl Schoger fasste auf der Heimfahrt das Erlebte in kurzen Worten zusammen und bedankte sich vor allem bei Wanderwart Kalle Mertel und seinen Helfern für die ausgezeichnete Vorbereitung und Durchführung dieser Bergtour.

 

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