Adolf Thurn

Adolf Thurn wurde am 16. Januar 1955 zum Obmann gewählt.

Das Jahr 1955 war geprägt vom Radspitzturmbau. In den darauffolgenden Jahren widmete sich die Ortsgruppe Seibelsdorf den weiteren Zielen des Frankenwaldvereins.

Dies geschah durch Wanderungen, Markierung von Wanderwegen und Vorträgen mit Hilfe von Lichtbildern. Bereits damals setzte sich der Frankenwaldverein stark für die Erhaltung der Natur ein. Dies zeigen folgende  Beispiele für die Vortragsthemen: “Tannensterben im Frankenwald”, “Geschützte und seltene Pflanzen unserer Wälder”, “Pflanzenwunder unserer Heimat”, “Mit den letzten Flößern unterwegs”,  “Hexenprozesse im Frankenwald”.

Aus den Aufzeichnungen erfahren wir, daß bereits 1956 eine Skigruppe vorhanden war: “Die Skifreunde der Ortsgruppe führten drei Skiwanderungen durch und zwar am 6. Februar über Mittelberg, Wildgrabenabfahrt in den herrlichen Zeyerngrund mit Rückweg über Geuser. Am 26. Februar nach Geuser zum Geuserberg mit seinen wundervollen Abfahrten und am 18. März, unten war der Schnee schon abgetaut, in das Gebiet "Hohen Loh"[1]. Das Gebiet “Radspitze” und “Geuserberg” wird leider von Wintersportfreunden kaum besucht. Mit seinen leichten bis zu schwierigsten Abfahrten welche noch nicht völlig erkundet werden konnten, zählt es bei guter Schneesicherheit zu idealen Wintersportmöglichkeiten”[2]

In den späten 60er Jahren wurde es ruhig im Vereinsleben und in den 70er Jahren schliefen die Aktivitäten des Vereins fast völlig ein. Die Vorstandschaft in den 70er Jahren bestand aus Adolf Thurn und Andreas Blüchel (Kassier).

[1] Hohlohe = Erhebung nördlich von Oberehesberg, siehe Wanderkarte Seite 69
[2] Notiz von 1956, Verfasser: unbekannt