JHV - 2014

Die Ortsgruppe Seibelsdorf des Frankenwaldvereins befindet sich im Aufschwung.

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, zog die Ortsgruppe Seibelsdorf des Frankenwaldvereins bei ihrer Hauptversammlung auf der Radspitzalm.

 

Verschneites Mittelberg

Nordische Verhältnisse rund um Mittelberg. (17.02.2013)

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

 

Viele Langläufer folgten der Einladung des Frankenwaldvereins Seibelsdorf, um am 17. Februar auf frisch gespurten Loipen die herrliche Winterlandschaft auf Skiern zu genießen.

 

JHV - 2012

Frankenwaldverein auf Wachstumskurs und positiver Mitgliederentwicklung.

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

 

Obmann Karl Schoger begrüßte in der vollbesetzten Radspitzalm zahlreiche Mitglieder, darunter zweiten Bürgermeister Thomas Hümmrich.

JHV - 2011

Frankenwaldverein mit positiver Mitgliederentwicklung und regem Vereinsleben

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

 

Obmann Karl Schoger konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen, darunter den ersten Bürgermeister Norbert Gräbner und Marktgemeiderat Günther Mader.

JHV - 2010

Frankenwaldverein Seibelsdorf mit vielen Aktivitäten und positiver Mitgliederentwicklung
SEIBELSDORF/MITTELBERG.

Trotz des Fönsturmes "Xynthia" konnte 1. Obmann Karl Schoger zahlreiche Mitglieder in der vollbesetzten Radspitzalm begrüßen. Darunter den Gemeinderat Günther Mader, Ehrenwegewart Friedrich Müller und einige Jubilare.

Hoher Besuch auf der Radspitze und Radspitzalm

Neue Umgebungskarte "Naturpark Frankenwald" (09.09.2009)

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

 

Anlässlich der Vorstellung der neuen Umgebungskarte UK 50-4 "Naturpark Frankenwald" am 09.09.09 von der Bayerischen Vermessungsverwaltung an den Frankenwaldverein konnte der Hauptvorsitzende Robert Strobel den Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer begrüßen und willkommen heißen.

250. Mitglied

Frankenwaldverein Seibelsdorf begrüßt sein 250. Mitglied.

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

 

Anläßlich des Kirchweih-Hüttentages in der Radspitzalm in Mittelberg begrüßte 1. Obmann Karl Schoger sein 250. MItglied, Joachim Wich aus Unterrodach.

JHV - 2009

Frankenwaldverein Seibelsdorf mit Mitgliederboom

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

Trotz schlechten Wetters konnte 1. Obmann Karl Schoger zahlreiche Mitglieder zur Hauptversammlung in der vollbesetzten Radspitzalm begrüßen. Darunter den ersten Bürgermeister Norbert Gräbner und einige Gemeinderäte, Pfarrer Walter Jung sowie mehrere Jubilare.

Adolf Thurn

Adolf Thurn wurde am 16. Januar 1955 zum Obmann gewählt.

Das Jahr 1955 war geprägt vom Radspitzturmbau. In den darauffolgenden Jahren widmete sich die Ortsgruppe Seibelsdorf den weiteren Zielen des Frankenwaldvereins.

Hermann Stützer

Ende der 70-er Jahre wurde das Wandern wieder populärer und somit kam der Wunsch auf, das Vereinsleben des Frankenwaldvereines wieder zu aktivieren. Hierzu fand dann am 1. Juli 1978 eine außerordentliche Jahreshauptversammlung statt, in welcher Hermann Stützer zum Obmann gewählt wurde.

Karl Schoger

Karl Schoger wurde bei der Jahreshauptversammlung am 10.03.1990 zum 1. Obmann gewählt. Einher ging eine Verjüngung der Vorstandschaft, sodass auch neue Impulse gesetzt werden konnten.

Geschichte

Gründung des Vereins (1925)

Die Initiative zur Gründung der Ortsgruppe im Frühjahr 1925 ging von Oberforstverwalter Georg Zeller aus. Georg Zeller, der aus Bindlach stammte, war bereits 1898 die Verwaltung des Forstbezirkes Seibelsdorf übertragen worden.

Wie einem Monatsbericht der Ortsgruppe Kronach zu entnehmen ist, führte diese am 5. April 1925 eine Wanderung mit anschließender Einkehr in Seibelsdorf durch. Hier wurde dann eine kleine Werbeversammlung abgehalten und die Gründung der Ortsgruppe vorbereitet.

Schon unter dem Datum 30. April des gleichen Jahres berichtet uns das Gründungsprotokoll von der konstituierenden Sitzung: Der mitsamt seinen nicht unbedeutenden Vermögen in den unergründlichen Schlund des Molochs[1] Krieg und Inflation versunkenen Vereins „Radspitzturmbau[2]“ ist in Seibelsdorf als Ortsgruppe des Frankenwaldvereins wiedererstanden. Seine Auferstehung wurde im Gasthaus Gareiß gefeiert. Nachdem rührige Heimat- und Naturfreunde Umfrage gehalten hatten und etwa 60 Unterschriften sammelten, wurde auf den 30. April 1925 die Gründungsversammlung einberufen. Sämtliche 26 Anwesende erklärten ihren Beitritt. Oberforstverwalter Zeller, der allseits als Obmann begrüßt wurde, eröffnete die Versammlung und gab Aufschluß über Ziel und Zweck des Frankenwaldvereins. Liebe zur Heimat, Freude an der Natur und Schutz der Natur muß jedem am Herzen liegen. Er ermahnte die Mitglieder zur tatkräftigen Mitarbeit und bat, besonders auch die Jugend, in diesem Sinne einzuwirken.

In der hierauf folgenden Wahl herrschte Einstimmigkeit:

Obann - Oberforstverwalter Georg Zeller
Schriftführer - Lehrer Alfred Krauß
Kassier - Kaufmann Fritz Thurn
Wegewart - Wachtmeister Johann Kraus

Die ersten Jahre

In den ersten, der wenigen vorhandenen Berichte kann man verschiedene Ausflüge und Wanderungen nachlesen. Unter anderem findet sich folgender Bericht: Am 14. Juni Ausflug unter Führung des Obmannes. Die Fortbildungsschüler sollen dabei die Gelegenheit erhalten unsere schöne Heimat kennenzulernen. .... Herr Pfarrer Schmidt teilt die Ansicht, daß ein solcher Ausflug eine vollwertige Christenlehre sein werde. Wir wollen der Seibelsdorfer Jugend zeigen, wie schön unsere Heimatnatur ist und wie roh es wäre, ihren Frieden durch mutwilliges Toben und mutwilliges Zerstören zu schaden[3].

Des Weiteren wurden regelmäßig Kegelabende im Winter abgehalten, deren Erlös dem Radspitzturmbaufond zugute kam, sowie alljährlich eine Christbaumverlosung, über welche  ein Bericht von 1928 im Anhang wiedergegeben ist.

Die ersten Ruhebänke wurden auf dem Bucher Berg aufgestellt und auch Wege markiert.

Problematisch war in der Anfangszeit die Verteilung der Hefte. Deshalb kümmerte sich die Ortsgruppe um die Postverhältnisse in Seibelsdorf. Der Beitrag von 3 RM wurde in drei Raten kassiert.

Nach der Einweihung der Radspitzalm 1928 kamen die Jahre der Arbeitslosigkeit, der wirtschaftlichen Depression und deren Begleiterscheinungen. Es erfolgten Austritte, der Junglandbund tauchte auf und übernahm die bisher von der Ortsgruppe gepflegten gesellschaftlichen Unternehmungen. Die politische Entwicklung lenkte die Aufmerksamkeit auf andere Dinge und die Aktivitäten der Ortsgruppe schliefen ein. Ein Versuch des damaligen Oberforstverwalters Gollwitzer, dem Verein wieder Leben zu geben, war erfolglos. Es kam nur noch eine Handvoll der Mitglieder und als der letzte Kassier Gottlieb Hugel verstorben war, wurden keine Beiträge mehr kassiert und die Obmannschaft löste sich auf.

Alles, was an Protokollen und anderen Aufzeichnungen aus der damaligen Zeit übrig war, fiel beim Einmarsch der Amerikaner dem „Waschkessel“[4] zum Opfer[5]

Als der totale Kriegseinsatz verkündet wurde, kam das Vereinsleben aller Ortsgruppen zum Erliegen.

Wiederbelebung nach dem 2. Weltkrieg

Aus der Festrede zum 40-jährigen Jubiläum der Ortsgruppe (1965) von Adolf Thurn erhalten wir die folgenden Informationen:

In Seibelsdorf entstand 1946 der Kulturbund, eine Vereinigung, deren Ideale denen des Frankenwaldvereines ähnelten. So führte Pfarrer Philipp Kohlmann aus Rugendorf Wanderungen und geologische Exkurse durch. Der Stadtsteinacher Dr. Erich Scholz  war eine Stütze des Bundes und bereicherte das Vereinsleben durch Vorträge.

Der Vorstand des Frankenwaldhauptvereines, Dr. Eduard Margerie, bat den Kulturbund, sich dem Hauptverein anzuschließen. Herrn Lang, dem Sprecher des Kulturbundes, wurde mitgeteilt, daß ein jährlicher Beitrag von 2,50 DM an den Hauptverein zu entrichten sei.

Der Anschluß wurde nicht vollzogen, vielmehr schlief der Kulturbund ein, als Medizinalrat Dr. Scholz versetzt wurde.

Adolf Thurn, der inzwischen Mitglied bei der Ortsgruppe Kronach des Frankenwaldvereinswar, bat den Obmann von Stadtsteinach, ihn bei der Wiederbelebung der Ortsgruppe Seibelsdorf zu unterstützen. Dieser erklärte sich bereit, in Verbindung mit dem Hauptverein eine Werbeveranstaltung durchzuführen, damit genügend Mitglieder gewonnen werden könnten. Anläßlich eines Lichtbildervortrages des Wanderfreundes Nürnberger aus Hof in der Gastwirtschaft Will in Seibelsdorf konnten 13 Mitglieder geworben werden.

Es vergingen nochmals drei Monate bis die Wiedergründungsversammlung am 26. Januar 1954 in der gleichen Gastwirtschaft stattfand. Bürgermeister Johann Blüchel erklärte sich bereit, ein Jahr lang das Amt des Obmanns zu übernehmen. Adolf Thurn wurde zum Schriftführer und Wanderwart gewählt und Simon Krauß zum Kassier.

[1] Moloch = eine Macht, die alles verschlingt
[2] der Verein Radspitzturmbau wurde 1910 gegründet mit dem Ziel einen Turm auf der Radspitze zu errichten.
[3] Bericht vom 27. Mai 1925, Schriftführer Alfred Krauß
[4] Waschkessel = Säuberungsaktion. Als die Amerikaner einmarschierten verbrannte man Akten und Dokumente um den Eindruck zu erwecken, daß man "sauber" sei.
[5] Sonderdruck des Frankenwaldheftes 1955 zur "Einweihung des Radspitzturmes" - "30 Jahre Ortsgruppe Seibelsdorf" von Alfred Krauß.

Die Radspitzalm

Durch Initiative des Gründungsobmannes Georg Zeller und dem Baumeister Karl Hofmann aus Seibelsdorf wurde am 22. Juli 1928 die Einweihung des Touristenheims Radspitzalm gefeiert. Die Bewirtschaftung der Hütte erfolgte durch Wilhelm Limmer, der seit 1926 auch eine Flaschenbierhandlung in Mittelberg besaß.

Aufgrund des 2. Weltkrieges wurde die Hütte 1942 geschlossen und im Protokoll des Hauptvereins ist folgendes vermerkt: „Die Radspitzalm: Sie war alljährlich für viele Kameraden ein beliebtes Wanderziel. Von nun an ist sie bis auf Kriegsdauer geschlossen“.


Nachdem die ersten Jahre nach der Wiedergründung der Ortsgruppe Seibelsdorf dem Turmbau angehörten (Einweihung 1955), wurde 1956 die Konzession für die Wanderhütte erneuert. Die bisherige Pächterin Johanna Limmer war nach Wartenfels verzogen und Wilhelm Limmer avancierte zum neuen Hüttenwirt.

Aus Zeitungsberichten konnte man erfahren, daß der Zuspruch an Gästen nachgelassen hat, jedoch im Jahre 1958 konnte man das 30-jährige Jubiläum mit vielen Gästen noch feiern. In den nachfolgenden Jahren wurde die Hütte als landwirtschaftlicher Lagerraum für Maschinen und Getreide genutzt.


Erst im Jahre 1978 durch Initiative des neugewählten Obmannes Hermann Stützer wurde die Wanderhütte renoviert und modernisiert. Die Wiedereröffnung konnte am 30. September 1979 gefeiert werden. Im Jahre 1981erfolgte die Erweiterung der Radspitzalm durch Einbau eines Kellers sowie eines Ausschankraumes für den Festplatz, einer Werkstatt und eines Unterstellraums des 1980 angeschafften Loipengerätes.


Zur besseren Verkehrsanbindung wurde im Jahre 1985 die Gelegenheit genutzt, unterhalb der Radspitzalm einen Parkplatz umzugestalten und zu nutzen. Zur Verbesserung der Bewirtschaftung beim traditionellen Bergfest am 1. Mai wurde auf dem Festplatz im Jahre 1989 eine neue Ausschank- und Bratwursthütte errichtet.


Durch die Verjüngung der Vorstandschaft und dem Bemühen des  neugewählten Obmanns Karl Schoger, das „blühende“ Vereinsleben aufrecht zu erhalten, wurden zusätzlich Silvesterfeiern, Fasching und Weinfeste veranstaltet. Leider konnten diese Feste wegen zu geringer Resonanz der Gäste nicht im gewünschten Maße weitergeführt werden.

Nach langen Bestrebungen seitens des Obmanns Karl Schoger wurde im Jahr 1999 in Mittelberg eine Kleinstkläranlage von der Marktgemeinde ihrer Bestimmung übergeben. So konnte aufgrund des bevorstehenden 75-jährigen Jubiläums im Jahre 2000 der Bau der Toilettenanlagen vorangetrieben und im September 2000 fertiggestellt werden. Ebenso wurde die Möglichkeit ergriffen, den Festplatz zu erweitern und den Abhang mit einer Natursteinmauer zu versehen.


2011 wurde im Rahmen der Dorferneuerungsmaßnahmen Parkplätze, eine Gabionenwand und eine Treppe zur Alm geschaffen. Im Frühjahr 2012 folgte  im Außenbereich die Pflasterung des Vorplatzes und der Auffahrt zur Hütte. Gleichzeitig wurde auch ein Balkon aus Lärchenholz und eine neue Steintreppe angelegt.

Im Jahr 2013 wurde eine Küchenrenovierung vorgenommen. Die alte Küche wurde entkernt und ein neuer Fußboden sowie neue Stromleitungen verlegt. Eine neue Kücheneinrichtung mit Schänke wurde eingebaut und rechtzeitig zur Hüttenkirchweih im September in Betrieb genommen.

JHV - 2008

Frankenwaldverein Seibelsdorf mit großen Investitionen und Neuwahlen

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

Bei der Hauptversammlung der Ortsgruppe Seibelsdorf am 24. Februar in der Radspitzalm standen neben den Berichten des Vorstands Ehrungen und Neuwahlen im Mittelpunkt.

JHV - 2007

Jahreshauptversammlung am 11. März 2007

SEIBELSDORF/MITTELBERG.

 

Unterstützt durch das schöne Frühlingswetter konnte 1. Obmann Karl Schoger zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in der Radspitzalm begrüßen. Darunter waren der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Marktrodach Norbert Gräbner sowie mehrere Jubilare.